

Mit Futterkorb und Made auf der Jagd nach dem Big Fish
Eigentlich wollten wir nur ein bisschen feedern, ein paar Brassen und Schleien fangen und gemütlich am See sitzen und die ruhe genießen, doch was dann abging war der Hammer, plötzlich war die es vorbei mit der Ruhe und das Adrenalin peitschte in sekundenschnelle durch den Körper. Der Bissanzeiger piepte im Dauerton und die Rute zappelte regelrecht im Rod. Doch was war da am Haken???? Sollte ein Brassen oder eine Schleie wirklich soviel schnur nehmen und soviel Action machen??? Es war ein heißer Tanz, vor zurück vor zurück und es nahm kein Ende. Mir gingen sämtliche Gedanken durch den Kopf, was ist das für ein Fisch der sich sp stark wehrt und hoffentlich kann ich den gut landen, wenn nicht, hoffentlich sehe ich wenigstens was es für ein Fisch war.
Das ganze Schauspiel dauerte circa eine halbe Stunde und dann war es soweit ich konnte den Fisch das erste Mal an der Wasseroberfläche sehen, und ich traute meinen Augen nicht, ein richtig schöner Karpfen. Sofort schossen mir Glücksgefühle durch den ganzen Körper und in der nächsten Sekunde war ich wieder voll auf Vorsicht getrimmt um den Fisch auch definitiv zu landen. Und dann war es geschafft, mir viel ein Stein vom Herzen als ich Ihn endlich im Kescher hatte. Noch schnell auf die abhakmatte und dann Fotos machen und wiegen.
Karpfen in den Wiegesack, an die Waage und ich staunte nicht schlecht. Ich hatte tatsächlich einen 23 Pfund Spiegelkarpfen mit Futterkörbchen und Maden erwischt. Das war definitiv mein persönlicher „Big One“. Ein paar Wochen weiter selbes Spiel, doch diesmal waren die Karpfen kleiner, ein Schuppi mit 8 Pfund und ein Kleiner Spiegel mit 6 Pfund. Wieder mit demselben Futter und wieder auf Maden. Endlich hatte sich die Experimentiererei mit Futter und Futterzusätzen bezahlt gemacht.
Natürlich hatte ich auch Brassen und ein paar gute Schleien gefangen, doch wurden die durch die Karpfen nur zur Nebensache……………
In diesem Sinne, wünsche ich allen auch mal solche Erlebnisse.
Petri Heil wünscht euch der Baitmaster